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Spracherkennung


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Automatische Spracherkennung

Inzwischen machen alle mit: Apple, Google, Microsoft mit ihren Betriebssytemen für Rechner oder Smartphones genau so wie Firefox als Browser oder die Bank um die Ecke mit ihrem "individuellen" Telefonservice. Spracheingaben sind in. Einzelne Worte werden von sprachbasierten Systemen perfekt ausgewertet, mit kurzen Sätzen gibt es nur in seltenen Fällen Probleme und auch bei ganzen Texten kann man sich mittlerweile auf die Verarbeitung mittels Spracherkennung verlassen.

In Bezug auf letztere steht seit einigen Jahren NUANCE als Anbieter auf unserer Einkaufsliste - und der tausender Kunden. Weil die Erkennungsqualität der NUANCE-Produkte gut ist, wollen wir an dieser Stelle über den Mangel an alternativen Herstellern, der "endgültig" geworden zu sein scheint, nicht klagen. Nur innerhalb der NUANCE-Produktpalette kann man noch wählen, also zwischen den Editionen "Premium", "Professional Group", "Legal Group" und "Practice Edition" (ehemals "Dragon Medical"). Die funktionale Ausrichtung der drei letztgenannten läßt sich den Benamungen ohne weiteres entnehmen. Die "Premium" trägt einen unserer Meinung nach irreführenden Namen vor sich her, handelt es sich doch um die Einsteigerversion, die den potentiellen Käufer dank der Namens-Anmutung und eines tollen Preises zum Einkaufklick verleiten soll.

Der Klick muß kein Fehler sein, weil alle verfügbaren Editionen prinzipiell auf derselben Erkennungstechnologie fußen. Die "Premium" empfiehlt sich, wenn Diktieren kein Arbeitsschwerpunkt ist und keine spezialisierten Wortschätze benötigt werden. Oder wenn man sich - bei kleinem finanziellen Risiko - erst einmal nur davon überzeugen will, dass die Ergebnisse von Spracherkennungsprogrammen im Jahr 2016 die Übersetzungen indonesischer Bedienungsanleitungen um Längen schlagen. Entscheidet man sich als viel diktierender Anwalt oder Arzt hingegen für Dragon Naturally Speaking in der Professional-, Legal- oder Medical-Variante, darf man sich auf einen deutlich umfangreicheren Grund- oder Spezialwortschatz verlassen, der zu den bestmöglichen Ergebnissen bei der automatischen Umsetzung von Sprache in Text führt. Einen detaillierten Überblick zu den Vorteilen der funktional umfangreicheren Spracherkennungspakete finden Sie hier.

Bei allen unbestreitbaren Fortschritten der Dragon-Produktfamilie haben sich zwei Grundbedingungen der Arbeit mit den Programmen nicht geändert: Man muß sich entscheiden, ob man mittels Headsets direkt in den Rechner spricht oder von selbigem die Audiodatei eines Dikiergeräts erkennen läßt. Die Spracheingabe mit einem Headset legt NUANCE im wortwörtlichen Sinne nahe. Jedem Spracherkennungpaket fügt man nämlich bereits ein Headset bei. Man kann es aufsetzen und loslegen. Aber unserer Meinung nach handelt es sich bei den zum Lieferumfang zählenden Headsets um ein Alibi-Produkt, das das Set vollständig macht. Unter ergonomischen und elektrischen Gesichtspunkten gibt es deutlich Besseres, Kritik an der Haltbarkeit könnte man ebenfalls äußern. Der systembedingte Knackpunkt ist für uns allerdings, dass diese Klasse der Spracheingabegeräte nur die stationäre Arbeit erlaubt. Mit einem Diktiergerät kann man fernab seines Rechners arbeiten und Diktate erzeugen, die man zu einem späteren Zeitpunkt erkennen lassen kann. Diese Flexibilität ist für nicht wenige Diktanten unverzichtbar. Sie bietet den zusätzlichen Komfort, dass man nicht jedes Diktat erkennen lassen m u s s: Hin und wieder mag es sein, dass man eine nicht ausformulierte, stichpunktartige Aufzeichnung mit dem Diktiergerät Assistentin oder Sekretärin zur Ausformulierung oder Ergänzung überlässt. Ein Spracherkennungsprogramm kann das selbstverständlich nicht.

Womit wir bei der zweiten fortbestehenden Grundbedingung bei der Arbeit einem x-beliebigen Spracherkennungsprodukt wären: Automatische Spracherkennung zeigt gnadenlos auf, ob jemand diktieren kann. Denn während die erfahrene Sekretärin aus dem beruflichen Kontext, ihrer fachlichen und sprachlichen Kompetenz und Dialekt-Beherrschung ungefragt sprachliche Schwächen glättet, Dokumente formatiert und grammatikalisches Regelwerk anwendet, setzt eine Software nur das um, was der Diktierende leistet. Kurz gesagt: Wer flüssig komplette Sätze mit korrekter Zeichensetzung diktieren kann, wird mit den neuesten Versionen von Dragon Naturally Speaking gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen.

Selbstverständlich bleibt Anwendern neben dem gewissenhaften Diktat auch noch eine Zeitlang die Notwendigkeit erhalten, sich diszipliniert mit ihren Texten zu beschäftigen. Fleissarbeit ist von Vorteil, denn alle Versionen der Spracherkennungen sind lernfähig und die Freude an der Erkennungsrate steigt ungemein, wenn häufig verwendete Eigennamen, Fachbegriffe und Aussprachebesonderheiten fehlerfrei umgesetzt werden.

Tipp: Wenn Sie die optimale Kombination von Spracherkennungsprogramm und Diktiergerät einsetzen wollen, vergewissern Sie sich mit einem Anruf, ob die Diktatverwaltungssoftware eine Schnittstelle zur Spracherkennung umfasst. Das ist nicht immer so, aber definitiv der wünschenswerte Fall.